Der Vorgarten eines
Reihenmittelhauses war unser bisher kleinstes Projekt.
Trotz der zahlreichen Nutzungen auf engstem Raum
entsteht eine hohe Aufenthaltsqualität. Die diagonale
Wegeführung lässt den Raum größer erscheinen. Das
Nebengebäude beherbergt Müll und Fahrräder, bietet
Sicht- und Windschutz und lässt den Vorgarten zum
kleinen Vorhof werden. Die Ortbetonmauer schützt diesen
Vorhof zur Straße und steht im Kontrast zur Fassade des Nebengebäudes sowie zum Gartenzaun aus
unbehandeltem Lärchenholz. Bank und Tisch an der
Hauswand bilden einen Sitzplatz mit Abendsonne. Der
Vorhof wird zu einem bewohnten Teil des Gartens.
Fassadenbegrünung, Staudenpflanzung und eine kleinkronige Robinie machen den jahreszeitlichen Wechsel
sichtbar und bilden ein pflegearmes, rasenmäherfreies
Entree.